Veranstaltung in Garkofen am 2. Februar 2003

Auf der Reitanlage Garkofen veranstaltete ich eine Show um meine Art des Pferdetrainings vorzustellen. Es versammelten sich ca. 70 Zuschauer in der Reithalle um sich die Vorstellung anzusehen.

Diesesmal startete ich mit Dallan, einem 4 jährigen Irish Tinker, der gerade mal das zwanzigste Mal unter dem Sattel lief. Er ließ sich durch die Menschenmassen nicht im geringsten beeinflussen und meisterte die Aufgaben mit absoluter Ruhe. Schritt, Trab, Galopp, ein bischen Seitwärts und das alles ohne Gebiss, nur mit einem Knotenhalfter geritten.

Darauf folgten 5 meiner Schüler. Sie alle waren zwischen 4 und 8 Wochen bei mir im Unterricht. Karen ließ Ihren Dallan rückwärts über eine Stange gehen, schickte ihn ohne vorauszulaufen in den Hänger. Gundi stand auf einem Podest mit dem Rücken zu ihrem Speedy (Ex-Traber) und ließ ihn rückwärts über eine Stange, eingegrenzt mit Pylonen laufen. Janet saß auf einem Podest und Ihr Partuh (Araber) lief Runde um Runde um sie herum. Auch in den Hänger ging Partuh problemlos rein und raus, und das als ehemaliges "Hänger-Problem-Pferd". Steffi ritt Ihren Baron (Araber-Pony-Mix) nur mit Knotenhalfter im Schritt, Trab und Galopp. Und Moni zeigte mit Ihrem Dusty (Trakehner) Schlangenlinien, geritten nur mit einem Stöckchen in der Hand. Alle gemeinsam, Pferd und Pferdebesitzer, strahlten sie eine Harmonie und Ruhe aus und das trotz der vielen Besucher.

Als Abschluß kam mein QH Wallach Luca. Am Boden zeigten wir Seitengänge, auf mich zu und hinter dem Pferd stehend. Wir liefen im Trab ohne Führseil nebeneinander, stoppten gleichzeitig und gingen rückwärts. Er lief völlig frei aus dem Trab in den Hänger und kam auf Zuruf wieder heraus. Er sprang über kleine Hindernisse und als Abschluss ritt ich aus dem Trab in den Hänger, kam heraus, drehte ihn um, und ritt rückwärts wieder hinein.

Nach der Show ergab es sich, den Wallach von Bibo, der ein größeres Problem mit Hängern hat, in die Halle zu holen. Ich hatte bis dato Kasperl noch nicht an der Hand. Er kam, von Bibo geführt in die Arena und war durch die Zuschauer und den Hänger absolut nervös und zappelig. Ich übernahm das Pferd und stellte fest, das er maximal bis auf 10 Meter an den Hänger heranging. Ich ging mit ihm soweit als möglich weg von dem Hänger und machte mich mit ihm erstmal bekannt bevor ich mich wieder dem Hänger näherte. Nach 20 Minuten ging der Wallach problemlos in den Hänger und wieder heraus. Mehrere Male hintereinander...

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